Shopify als Vertriebswerkzeug
Shopify-Stores sind klassischerweise für Self-Service-Bestellungen optimiert. Sie sollen die Kundschaft überzeugen, Produkte darstellen und Bestellungen generieren. Für wachsende Unternehmen bieten sie jedoch deutlich mehr Potenzial: als mächtiges Werkzeug für den internen und externen Vertrieb.
Gut beschriebene und dargestellte Produktseiten können direkt im Pitch als digitale Sales-Unterlage verwendet werden, während erklärungsbedürftige Produkte durch übersichtliche Argumentationen im Verkaufsgespräch platziert werden.
Vertriebsunterstützung geht weiter
Doch die Vertriebsunterstützung kann noch tiefer gedacht werden:
Innendienst
Durch manuelle Bestellungen können Offline-Aufträge effizient aufgenommen und digitalisiert werden.
Außendienst
Direkt vor Ort kann nach Zustimmung der Kundschaft eine Bestellung im System erstellt werden.
B2B-Funktionen
Die native Zuweisung von Vertriebs-Mitarbeitenden zu Unternehmen oder Einzelpersonen sorgt für klare Zuständigkeiten.
Die Herausforderungen in der Praxis
Bei intensiverer Nutzung stößt man jedoch an Grenzen: Externe Personen im Vertrieb (wie Handelsvertretungen oder 1099er) sollten aus Sicherheitsgründen keinen Zugriff auf den Shopify-Admin haben.
Zudem entstehen oft Konflikte bei der Preislogik: Manuelle Bestellungen im Backend ignorieren häufig Rabatt-Apps, Mengenstaffeln oder Bundles, die in der Storefront aktiv sind.
In den folgenden Artikeln zeige ich Ihnen pragmatische Lösungswege auf: von der Berechtigungssteuerung über Provisionsmodelle bis hin zu spezialisierten Sales-Portalen, die End-to-End-Vertriebsprozesse professionell abbilden.